Die Bedeutung eines Geburtsbegleiters

die magie der geburt erleben

Eine Geburt ist eine wunderschöne, mächtige Erfahrung und jeder der bei einer Geburt dabei sein darf sollte sich diese Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen.

 

Die Gebärende findet mit der fortschreitenden Geburt immer mehr in einen tranceähnlichen Zustand und kann oft nur mehr schemenhaft wahrnehmen was um sie herum passiert. Aus diesem Grund und einigen mehr ist ein (oder mehrere) Geburtsbegleiter oft eine riesige Hilfe.


Was kann ein Geburtsbegleiter tun?

Der Geburtsbegleiter und natürlich kann es auch eine Geburtsbegleiterin sein, sind dafür da die werdende Mutter in allem zu unterstützen indem sie sie unterstützen können. Oft hört man werdende Väter sagen „ich kann ja gar nichts tun“ - das stimmt nicht! 

Als Begleiter einer Geburt hat man vielfältige Aufgaben und die hohe Anforderung für das Gespür zu wissen wann welche am Wichtigsten ist. Es sind einfache Dinge wie kühlende Umschläge auf die Stirn der Mutter zu legen, ihr zu trinken anzubieten oder die Haare zusammenzubinden. Oder aber auch ihr eine Möglichkeit zu bieten sich anzuhalten oder ihr den Rücken zu massieren.

 

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Jegliche Möglichkeiten der körperlichen und geistigen Entspannung helfen enorm mit den Anforderungen einer Geburt umzugehen.

Diese können sein:

 

  • Kreuzbeinmassage
  • Streicheleinheiten
  • Gut zureden
  • Komplimente machen
  • Positiv bleiben
  • Bauch streicheln 
  • Eine Schulter zum Anlehnen bieten
  • Motivieren
  • usw.

Worte sind mächtig!

Oftmals machen die Geburtsbegleiter den Unterschied, weil sie anders als die Hebammen, sich alleine um das Wohl der Mutter kümmern können und so diese in ihrem Tun bestärken. Ermunternde Worte und positive Affirmationen können im richtigen Moment den entscheidenden Motivationsschub geben um durchzuhalten und doch keine PDA zu verlangen; den Kaiserschnitt doch noch warten zu lassen und sein Kind dann doch auf natürlichem Weg zu gebären.

 

 

Jedes Wort das an die Frau gerichtet ist sollte sanft aber bestimmt an sie gerichtet werden, denn oft ist sie in einer Trance versunken und bekommt nicht mehr viel von ihrer Umgebung mit. Auch sich wiederholende Sätze wie „Du machst das wundervoll! Bald ist dein/unser Baby da und du kannst es in deinen Armen halten! Du machst das ganz toll! Weiter so!“ können ähnlich wie ein Mantra bestärkend wirken. Schon oft haben mir Frauen gesagt, dass genau diese sich wiederholenden Komplimente und Bestärkungen für sie wie ein Anker waren und ihnen die Stärke gegeben haben die sie brauchten um ihr Kind aus eigener Kraft zu gebären. 

Wen kann und sollte ich als meinen Geburtsbegleiter wählen?

Besonders bei längeren Geburten kann es zu einer Erschöpfung aller Beteiligten kommen. Daher ist es gut im Vorhinein abzuklären ob man mehrere Begleitpersonen zu der Geburt mitnehmen will und kann. Hier bieten sich der werdende Vater, die eigene Mutter, eine gute Freundin oder Doula an. 

 

 

Der Vorteil einer Doula liegt darin, dass sie bereits Erfahrung in der Geburtsbegleitung hat und meist auch zusätzliche Ausbildungen die es ihr erleichtern die werdende Mutter mit verschiedensten Techniken/Methoden zu unterstützen. Auch kann sie dem Vater Anweisungen geben was und wie er seine Frau am besten unterstützen kann und der Hebamme hilfreich zur Seite stehen. 

 

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Abschließend ist zu sagen, dass die Erfahrung die man durch die Begleitung einer Geburt machen kann für alle Beteiligten eine lebensverändernde ist. 

 

Ein guter Geburtsbegleiter ist meiner Meinung nach jemand der sich dazu berufen fühlt. Ausbildungen und Wissen sind wichtig und gut und können die positiven Eigenschaften die ein Geburtsbegleiter besitzen muss nur noch unterstützen, aber diese Eigenschaften müssen vorhanden sein, denn man kann sie in keinem Kurs lernen. Das Wichtigste das jemand mitbringen muss, der eine Frau dabei begleitet ihr Kind zur Welt zu bringen, ist Einfühlungsvermögen, Liebe und Anerkennung, nicht nur der Frau und dem Kind gegenüber, sondern allen Beteiligten. Denn erst wenn sich alle Anwesenden wohlfühlen kann die Mutter, die in dem Moment der Geburt sehr sensibel und empfänglich ist, sich vollkommen auf ihre Aufgabe konzentrieren und ihr das  zu ermöglichen ist die Aufgabe der Geburtsbegleiter. 

 

Eine kinesiologische Beratung ersetzt keinen Psychotherapeuten- oder Arztbesuch und keine Beratung durch eine Hebamme und ist nicht als solcher zu verstehen.  

Eine Doula ersetzt keine Hebamme oder sonstiges medizinisches Personal.

 

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